Eifeldom in Kalterherberg

Monschau

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Aus dem Dorf Kalterherberg, direkt an der deutsch-belgischen Grenze gelegen, ragt als Wahrzeichen die doppeltürmige Pfarrkirche heraus, die oft als "Eifeldom" bezeichnet wird.
1898 im neuromanischen Stil erbaut, ist die Kirche auch heute noch schon von weitem bei der Anfahrt auf Kalterherberg zu sehen.
Unter Pfarrer Arnoldy wurde nach ca. 3 jähriger Bauzeit der „Eifeldom“ am 14. Juli 1901 durch den Kölner Weihbischof Dr. Antonius Fischer eingeweiht.

Ein Wahrzeichen des Ortes Kalterherberg, der direkt an der deutsch-belgischen Grenze liegt ist der „Eifeldom“. Die Erbauung der neuromanischen Kirche begann im Jahr 1898. Nach nur 3-jähriger Bauzeit wurde das Bauwerk am 14. Juli 1901 vom Kölner Weihbischof Dr. Antonius Fischer eingeweiht.
Der Vorgänger des „Eifeldoms“, der 1767 erbaut wurde konnte dem Andrang der Kalterherberger zum Gottesdienst nicht standhalten. Damals gab es etwa 1100 Einwohner und die Kirche besaß nur Grundmasse von 10 x 19 m. Aus diesen Gründen wurde schon 1866 ein Fond zum Neubau der Kirche durch Pfarrer Hemkes eingerichtet.
Die kosten für den Neubau beliefen sich auf 112.600 Mark, jedoch befanden sich im Fonds nur 92.000 Mark. Das fehlende Geld wurde durch eine Hauskollekte finanziert.
Das Bauunternehmen Dohmen aus Heimbach baute nach den Plänen des Kölner Architekten Theodor Kremer und mit Steinen aus einem Steinbruch an der Richelsley .
Ein Jahr nach der Fertigstellung wurde im „Eifeldom“ das Missionskreuz und ein Rosenkranzfenster eingebaut. Ein Jahr später schenkten die Geschwister Scholl der Kirche den Maria-Hilf-Altar, zum Gedenken ihrer verstorbenen Eltern. Im gleichen Jahr wurde der Kreuzweg errichtet. Im Laufe der nächsten Jahre erhielt die Kirche neue Glocken, eine Orgel von der Werkstatt Breuer in Zülpich, ein Chorgestühl und eine Heizungsanlage. Die Ausmalung der Kirche erfolgte unter Pastor Lambertz durch August Degen jr. aus Mönchengladbach.

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