Kupferhof Sonnental

Stolberg

Inhalte teilen:

Ähnlich wie am Kupferhof Schart ist auch hier die örtliche Nähe zum Vichtbach und der funktionale Zusammenhang zwischen Fließgewässer (Wasserkraft) und Kupferhof zu erkennen.
Ab 1835 wurde der ehemalige Kupferhof Sonnental zunächst als Glashütte, dann als Eisengießerei und letztlich als Betriebsstätte eines Heizölhandels genutzt.
Im Zuge der Altstadtsanierung wurde der ehemalige Kupferhof Sonnental in den 1980er Jahren umgestaltet, und es entstand eine attraktive Wohnanlage. Die sich nach Norden anschließenden Gewerbegebäude (heute vom Parkhaus Sonnentalstraße überdeckt) wurden abgerissen. Mauerreste der ehemaligen Eisengießerei (Bruchstein) sind in der nördlichen Begrenzungsmauer des Innenhofes noch zu erkennen.

Kupferhof Schart
Um 1600 gründete Leonhard Schleicher der Alte mit seinen Söhnen u.a. diesen Kupferhof. Sein Leonhard führte das Gewerbe weiter. Durch Einheirat gelangte der Kupferhof an Arnold und Johann von Asten sowie dessen Schwiegersohn Abraham Peltzer. Es entstand eine Doppelhofanlage mit einem Pochwerk und Galmeimühlen.
1719 begann Matthias von Asten auf dem hinteren Gelände der Kupferhöfe zusätzlich mit einer Tuchproduktion, die später an die Stolberger Tuchproduzenten Offermann und Stoltenhoff gelangte.
Die ursprüngliche Bausubstanz wurde verändert und erweitert. Die Gebäude stammen aus mehreren Jahrhunderten, doch fast alle sind geprägt vom Mauerwerk, das aus dem Kalksandstein des hinter den Kupferhöfen gelegenen Hammerbergs errichtet wurde.
Die stilistischen Elemente des Eingangsbereichs zum hinteren Hof weisen auf die Zeit des Hochbarock (Rokoko) hin, die in Stolberg in etwa die Jahre nach 1780 bis 1800 umfasste.
Die vom Heinrich - Böll - Platz in den Scharthof führende Brücke sowie die Gestaltung des dortigen Eingangsbreichs sind eine Zutat aus der Zeit nach 1800.

Ort

Stolberg


Kontakt

Kupferhof Sonnental
Sonnentalstraße
52222 Stolberg

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Jugendherberge in Simmerath-Rurberg, © Naturpark Nord Eifel e.V

Eifel-Blick "Jugendherberge" in Simmerath-Rurberg

Beschreibung: Über den Rursee hinweg reicht der Blick von der Jugendherberge in Rurberg in den Nationalpark Eifel. Der Eifel-Blick liegt auf einer Höhe von 470 Metern über dem Meeresspiegel.Nach dem Motto "Natur Natur sein lassen" entwickeln sich im Nationalpark Eifel weitgehend ohne Eingreifen des Menschen unberührte Urwälder. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten finden in den großflächigen Laubwaldbeständen eine Heimat.Majestätische Buchenwälder, knorrige Eichen und wilde Bäche: Besuchern bieten sich spektakuläre Eindrücke beim Besuch des Nationalparks. Er lässt sich auf eigene Faust oder bei einer sachkundigen Führung erleben. Die Nationalparktore der Umgebung informieren über die Naturerlebnismöglichkeiten.Anreise: Der "Eifel-Blick" liegt unmittelbar am Parkplatz an der L166 zwischen Simmerath-Kesternich und Simmerath-Rurberg oberhalb der Jugendherberge.GPS-Koordinaten (WGS 84): N 50° 36.575' E 006° 22.115'