Wegekreuze im Hohen Venn

Monschau

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Auf Ihren Wanderungen durch das Hohe Venn wird Ihnen die Vielzahl der Wegekreuze ganz sicher auffallen. Und jedes Kreuz hat seine eigene Geschichte. Die meisten von ihnen enden nicht glücklich. Ermordet, ertrunken, erfroren, auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen...

Das wohl bekannteste Unglückskreuz ist "Das Kreuz der Verlobten". Ein Paar, das hier bei einem Schneesturm ums Leben kam. Vielleicht ist das Moor ja doch ein bischen schaurig?

Als Folge seiner Abgeschiedenheit barg das Hohe Venn eine Vielzahl von Gefahren.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Das Hohe Venn ist größten Teils frei zugänglich und kann in den für Wanderungen freigegebenen Bereichen ganztägig besucht werden.

Ort

Monschau

Kontakt

Monschauer Land Touristik e.V.
Seeufer 3
52152 Simmerath-Rurberg
Telefon: (0049) 2473 93770
Fax: (0049) 2473 937720

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Die Mullion-Strukturen bei Dedenborn wurden 1952 von dem Landesgeologen Dr. Wolfgang Schmidt vom Geologischen Landesamt Nordrhein-Westfalen in Krefeld, bei geologischen Kartierungsarbeiten des Meßtischblattes Schleiden entdeckt. Bei dem Felsen handelt es sich um eine sog. Mullion-Struktur in den Schiefern der Rurberger Schichten am Süd-West-Ausgang des Dorfes Dedenborn. Dieser einzigartige Felsen weist eine tektonische Struktur auf, die in dieser Ausbildung im ganzen Rheinischen Schiefergebierge sonst nicht mehr angetroffen wird. Sie besteht aus einer Zerlegung einer Grauwacken-Bank in parallelle Wülste, die auf einer steilstehenden Fels-Wand übereinanderliegen. In Deutschland ist diese Struktur bisher noch nie beschrieben worden. Sie ist in England zum Ersten Mal entdeckt worden und dort unter der Bezeichnung "Mullion-Struktur" ins Schrifttum übergegangen (mullion = Bündel von Pfeilern an gotischen Küchenfenstern). Es handelt sich mithin um ein für Deutschland einmaliges Denkmal einer tektonisch (=durch Gebirgsdruck hervorgerufenen) Verformung einer Grauwacken-Bank.