Jürgen Becker: "Volksbegehren"
23.11.2019

Roetgen

Inhalte teilen:

Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung

Blattläuse haben es leicht. Wenn ihnen nach Fortpflanzung
zumute ist, gebären die Lausmädels ohne Zutun eines Lausbuben bis zu zehn
Töchter am Tag. Sie müssen nicht fragen: „Zu mir oder zu dir? Sie fragen: „Zu
mir oder zu mir?“ So einfach kann das Leben sein.

Doch etwas muss ja dran sein
am Sex. Jedenfalls hat sich der Austausch von Körperflüssigkeiten zwecks
Fortpflanzung bei 99% der Tierarten durchgesetzt. Geschlechtliche Fortpflanzung
findet man gar bei Obstbäumen, Topfpflanzen, Ziersträuchern und in Blumenrabatten,
wenn darin Herren- und Damenkegelclubs des Nachts bei ihren feucht-lustvollen
Ausflügen übereinander herfallen. Wir sind Tiere und werden es immer bleiben.
Daran erinnert uns der Sex, weshalb er so beunruhigend, aufwühlend,
elektrisierend, schockierend, bedrohlich und…..so angenehm ist.

So wundern wir
uns über das Tierhafte unserer Körper und empfinden Sie gelegentlich als
peinlich, abstoßend und vulgär. Wir schämen uns Ihrer, es sei denn, wir sind im
Internet. Kann die Religion diese Scham erklären oder erklärt die Scham gar die
Religion? Denn in der bunten Götterwelt finden wir bereits alle Spielarten der
Sexualität wieder, auch die Homoerotische. Und schon immer hat die Religion das
versucht, was wir heute endlich geschafft haben: Wir können Kinder zeugen ohne
Zeugungsakt und Sex genießen ohne Kinder zu zeugen. Früher musste man dafür
beten: „Heilige Maria, die du empfangen hast ohne zu sündigen, lass mich
sündigen, ohne zu empfangen!“

Aber was macht sexy? Was lehrt uns die Erotik
über uns selbst? Und welche Lebensweisheiten können wir aus Ihr gewinnen?


„Mitternachtsspitzen“ sind im gleichnamigen Film mit Doris Day und John Garvin
Dessous und so wagt der Moderator derselben einen kabarettistischen Beischlaf
mit dem Eros, dem wohl mächtigsten aller Götter.

Jürgen Becker bittet zum Blick
durchs Schlüsselloch. Das Publikum darf sich beim Liebesspiel mit Worten aufs
angenehmste gekitzelt fühlen und beim Anblick von hundert erotischen
Meisterwerken in Deckung bleiben – und spürt dabei geflissentlich, dass schöne
Schenkel nicht nur im Bett betören. Gelegentlich darf man sich auch darauf
klopfen.


Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 20.00 Uhr


VVK:  20,55 € inkl. Gebühren

AK 25,- €


Tickets an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder z.B. Monschau Touristik


http://www.ticket-regional.de/roetgen
oder Hotline +49651/9790777




Auf einen Blick

Termine

  • Einmalig am 23. November 2019
    Um 20:00 Uhr

Ort

Rosentalstraße 56
52159 Roetgen

Kontakt

Roetgen-Touristik e. V.
Bundesstraße 22
52159 Roetgen
Telefon: (0049) 24718478

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn