AGB

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Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick von: 

 

Die nachfolgenden Gastaufnahme- und Vermittlungsbedingungen gelten für Verträge über Unterkünfte mit den Gastgebern in der Eifel und deren Vermittlung durch denMonschauer Land Touristik e.V.

DerMonschauer Land Touristik e.V. GmbH vermittelt Unterkünfte von Gastgebern und Privatvermietern (Hotels, Gasthäuser, Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen), nachstehend

einheitlich „Gastgeber“ genannt, in der Eifel entsprechend dem aktuellen Angebot. Die nachfolgenden Bedingungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des im Buchungsfall

zwischen dem Gast und dem Gastgeber zu Stande kommenden Gastaufnahme-/Beherbergungsvertrags und regeln ergänzend zu den gesetzlichen Vorschriften das

Vertragsverhältnis zwischen dem Gast und dem Gastgeber und die Vermittlungstätigkeit desMonschauer Land Touristik e.V. Bitte lesen Sie diese Bedingungen daher sorgfältig durch.

1. Stellung desMonschauer Land Touristik e.V. ,Geltungsbereich dieser Gastaufnahmebedingungen   

1.1. DerMonschauer Land Touristik e.V. hat, soweit keine anderweitigenVereinbarungen ausdrücklich getroffen wurden, lediglich dieStellung eines Vermittlers. Er haftet nicht für die Angaben desGastgebers zu Preisen und Leistungen. Eine etwaige HaftungdesMonschauer Land Touristik e.V. aus dem Vermittlungsvertragbleibt hiervon unberührt.

1.2. Die vorliegenden Gastaufnahmebedingungen gelten, soweitwirksam vereinbart, für alle Buchungen von Unterkünften, beidenen Buchungsgrundlage das vomMonschauer Land Touristik e.V. herausgegebene Gastgeberverzeichnis ist, bzw. bei Buchungenauf der Grundlage der entsprechenden Angebote imInternet.

2. Vertragsschluss, Reisevermittler, Angaben in Hotelführern

2.1 Mit der Buchung bietet der Gast, gegebenenfalls nach vorangegangenerunverbindlicher Auskunft des Gastgebers über seineUnterkünfte und deren aktuelle Verfügbarkeit, dem Gastgeberden Abschluss des Gastaufnahmevertrages verbindlich an.Grundlage dieses Angebots ist die Beschreibung der Unterkunftund die ergänzenden Informationen in der Buchungsgrundlage(z.B. Ortsbeschreibung, Klassifizierungserläuterungen),soweit diese dem Gast bei der Buchung vorliegen.

2.2 Die Buchung des Gastes kann auf allen vom Gastgeber angebotenenBuchungswegen, also mündlich, schriftlich, telefonisch,per Telefax oder per E-Mail erfolgen.

2.3 Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung(Buchungsbestätigung) des Gastgebers oder desMonschauer Land Touristik e.V. als dessen Vertreter zustande. Die Annahmeerklärungbedarf keiner bestimmten Form, so dass auch mündlicheund telefonische Bestätigungen für den Gast und denGastgeber rechtsverbindlich sind.

2.4 Im Regelfall wird der Gastgeber bei mündlichen oder telefonischenBuchungen eine schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigungan den Gast übermitteln. Die Rechtswirksamkeitdes Gastaufnahmevertrages hängt bei solchen Buchungenjedoch nicht vom Zugang der schriftlichen Ausfertigung derBuchungsbestätigung ab.

2.6 Weicht der Inhalt der Buchungsbestätigung vom Inhalt der Buchungab, so liegt ein neues Angebot des Gastgebers vor. DerVertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande,wenn der Gast die Annahme durch ausdrückliche Erklärung,Anzahlung oder Restzahlung oder die Inanspruchnahmeder Unterkunft erklärt.

2.7 Reisemittler und Buchungsstellen sind nicht bevollmächtigt,Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungenzu machen, die den vereinbarten Inhalt des Vertragesabändern, über die vertraglich vom Gastgeber zugesagten Leistungenhinausgehen oder im Widerspruch zur Unterkunfts-undLeistungsbeschreibung des Gastgebers stehen.

2.8 Angaben in Hotelführern und ähnlichen Verzeichnissen, dienicht vomMonschauer Land Touristik e.V. oder dem Gastgeberherausgegeben werden, sind für den Gastgeber und dessenLeistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrücklicheVereinbarung mit dem Gast zum Inhalt der Leistungspflichtdes Gastgebers gemacht wurden.

3. Unverbindliche Reservierungen

3.1 Für den Gast unverbindliche Reservierungen, von denen erkostenlos zurücktreten kann, sind nur bei entsprechender ausdrücklicherVereinbarung mit demMonschauer Land Touristik e.V.oder dem Gastgeber möglich.

3.2 Ist keine für den Gast unverbindliche Reservierung ausdrücklichvereinbart worden, so führt die Buchung nach Ziffer 2. (Vertragsschluss)dieser Bedingungen grundsätzlich zu einem fürden Gastgeber und den Gast/Auftraggeber rechtsverbindlichenVertrag.

3.3 Ist eine für den Gast unverbindliche Reservierung vereinbart, sowird die gewünschte Unterkunft für den Gastgeber verbindlichzur Buchung durch den Gast bis zum vereinbarten Zeitpunktfrei gehalten. Der Gast hat bis zu diesem Zeitpunkt demMonschauer Land Touristik e.V., bzw. dem Gastgeber Mitteilung zu machen,falls die Reservierung als auch für ihn verbindliche Buchungbehandelt werden soll. Geschieht dies nicht, entfällt die Reservierungohne weitere Benachrichtigungspflicht desMonschauer Land Touristik e.V. oder des Gastgebers. Erfolgt die Mitteilung fristgerecht,so kommt mit deren Zugang beim Gastgeber ein fürdiesen und den Gast rechtsverbindlicher Gastaufnahmevertragzu Stande.

4. Preise und Leistungen, Umbuchungen

4.1 Die im Prospekt angegebenen Preise sind Endpreise und schließendie gesetzliche Mehrwertsteuer und alle Nebenkosten ein,soweit bezüglich der Nebenkosten nichts anders angegeben ist.Gesondert anfallen und ausgewiesen sein, können Kurtaxe sowieEntgelte für verbrauchsabhängig abgerechnete Leistungen(z.B. Strom, Gas, Wasser, Kaminholz) und für Wahl- und Zusatzleistungen.

4.2 Die vom Gastgeber geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlichaus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindungmit dem gültigen Prospekt, bzw. der Objektbeschreibungsowie aus etwa ergänzend mit dem Gast/Auftraggeber ausdrücklichgetroffenen Vereinbarungen. Dem Gast/Auftraggeber wirdempfohlen, ergänzende Vereinbarungen schriftlich zu treffen.

4.3 Für Umbuchungen (Änderungen bezüglich der Unterkunftsart,des An- und Abreisetermins, der Aufenthaltsdauer, der Verpflegungsart,bei gebuchten Zusatzleistungen und sonstigenergänzenden Leistungen), auf deren Durchführung kein Rechtsanspruchbesteht, kann der Gastgeber ein Umbuchungsentgeltvon e 15,- pro Änderungsvorgang verlangen. Dies gilt nicht,wenn die Änderung nur geringfügig ist.

5. Zahlung

5.1 Die Fälligkeit von Anzahlung und Restzahlung richtet sich nachder mit dem Gast oder dem Auftraggeber getroffenen und in der Buchungsbestätigung vermerkten Regelung. Ist eine besondereVereinbarung nicht getroffen worden, so ist der gesamteUnterkunftspreis einschließlich der Entgelte für Nebenkostenund Zusatzleistungen zum Aufenthaltsende zahlungsfällig undan den Gastgeber zu bezahlen.

5.2 Der Gastgeber kann nach Vertragsabschluss eine Anzahlungverlangen. Sie beträgt, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbartist, 5% bis 20% des Gesamtpreises der Unterkunftsleistungund gebuchter Zusatzleistungen.

5.3 Zahlungen in Fremdwährungen und mit Verrechnungsschecksind nicht möglich. Kreditkartenzahlungen und EC-Karten-Zahlungensind nur möglich, wenn dies vereinbart oder vom Gastgeberallgemein durch Aushang angeboten wird. Zahlungenam Aufenthaltsende sind nicht durch Überweisung möglich.

5.4 Erfolgt durch den Gast eine vereinbarte Anzahlung trotz Mahnungdes Gastgebers mit Fristsetzung nicht oder nicht vollständig,so ist der Gastgeber, soweit er selbst zur Erbringung dervertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist und soweitkein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht desGastes besteht, berechtigt, vom Vertrag mit dem Gast zurückzutretenund diesen mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 6. dieser Bedingungen zu belasten.

6. Rücktritt und Nichtanreise

6.1 Im Falle des Rücktritts oder der Nichtanreise bleibt der Anspruchdes Gastgebers auf Bezahlung des vereinbarten Aufenthaltspreiseseinschließlich des Verpflegungsanteils und derEntgelte für Zusatzleistungen, bestehen.

6.2 Der Gastgeber hat sich im Rahmen seines gewöhnlichen Geschäftsbetriebs,ohne Verpflichtung zu besonderen Anstrengungenund unter Berücksichtigung des besonderen Charaktersder gebuchten Unterkunft (z. B. Nichtraucherzimmer,Familienzimmer) um eine anderweitige Verwendung der Unterkunftzu bemühen.

6.3 Der Gastgeber hat sich eine anderweitige Belegung und, soweitdiese nicht möglich ist, ersparte Aufwendungen anrechnen zulassen.

6.4 Nach den von der Rechtsprechung anerkannten Prozentsätzenfür die Bemessung ersparter Aufwendungen, hat der Gast, bzw.der Auftraggeber an den Gastgeber die folgenden Beträge zubezahlen, jeweils bezogen auf den gesamten Preis der Unterkunftsleistungen(einschließlich aller Nebenkosten), jedochohne Berücksichtigung etwaiger öffentlicher Abgaben wieFremdenverkehrsabgabe oder Kurtaxe:• Bei Ferienwohnungen/Unterkünften:

  • ohne Verpflegung: 90%

• Bei Übernachtung/Frühstück: 80%

• Bei Halbpension: 70%

• Bei Vollpension: 60%

6.5 Dem Gast/dem Auftraggeber bleibt es ausdrücklich vorbehalten,dem Gastgeber nachzuweisen, dass seine erspartenAufwendungen wesentlich höher sind, als die vorstehend berücksichtigtenAbzüge, bzw. dass eine anderweitige Verwendungder Unterkunftsleistungen oder sonstigen Leistungenstattgefunden hat. Im Falle eines solchen Nachweises sind derGast, bzw. der Auftraggeber nur verpflichtet, den entsprechendgeringeren Betrag zu bezahlen.

6.6 Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung wird dringend empfohlen.

6.7 Die Rücktrittserklärung ist aus buchungstechnischen Gründenan die Monschauer Land Touristik e.V.   (nicht an den Gastgeber) zurichten und sollte im Interesse des Gastes schriftlich erfolgen.

7. An- und Abreise

7.1 Die Anreise des Gastes hat zum vereinbarten Zeitpunkt, ohnebesondere Vereinbarung spätestens bis 18 Uhr oder nach Absprachezu erfolgen.

7.2 Für spätere Anreisen gilt:

a) Der Gast ist verpflichtet dem Gastgeber spätestens bis zumvereinbarten Anreisezeitpunkt Mitteilung zu machen, falls erverspätet anreist oder die gebuchte Unterkunft bei mehrtägigenAufenthalten erst an einem Folgetag beziehen will.

b) Erfolgt eine fristgerechte Mitteilung nicht, ist der Gastgeberberechtigt, die Unterkunft anderweitig zu belegen. Für die Zeitder Nichtbelegung gelten die Bestimmungen in Ziff. 6. entsprechend.

c) Teilt der Gast eine spätere Ankunft mit, hat er die vereinbarteVergütung, abzüglich ersparter Aufwendungen des Gastgebersnach Ziff. 6.4 und 6.5 auch für die nicht in Anspruch genommeneBelegungszeit zu bezahlen, es sei denn, der Gastgeber hatvertraglich oder gesetzlich für die Gründe der späteren Belegungeinzustehen.

7.3 Die Freimachung der Unterkunft des Gastes hat zum vereinbartenZeitpunkt, ohne besondere Vereinbarung spätestensbis 12 Uhr oder nach Absprache des Abreisetages zu erfolgen.Bei nicht fristgemäßer Räumung der Unterkunft kann derGastgeber eine entsprechende Mehrvergütung verlangen. DieGeltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt demGastgeber vorbehalten.

8. Pflicht des Kunden zur Mängelanzeige, Mitnahme von Tieren,Kündigung durch den Gastgeber

8.1 Der Gast ist verpflichtet, auftretende Mängel und Störungenunverzüglich dem Gastgeber anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen.Eine Mängelanzeige, die nur gegenüber demMonschauer Land Touristik e.V. erfolgt, ist nicht ausreichend. Unterbleibt die Mängelanzeigeschuldhaft, können Ansprüche des Gastes ganz oderteilweise entfallen.

8.2 Der Gast kann den Vertrag nur bei erheblichen Mängeln oderStörungen kündigen. Er hat zuvor dem Gastgeber im Rahmender Mängelanzeige eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen,es sei denn, dass die Abhilfe unmöglich ist, vom Gastgeberverweigert wird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderes,dem Gastgeber erkennbares Interesse des Gastes sachlichgerechtfertigt ist oder aus solchen Gründen dem Gast dieFortsetzung des Aufenthalts objektiv unzumutbar ist.

8.3 Für die Mitnahme von Haustieren gilt:
a) Eine Mitnahme und Unterbringung von Haustieren in derUnterkunft ist nur im Falle einer ausdrücklichen diesbezüglichenVereinbarung zulässig, wenn der Gastgeber in der Ausschreibungdiese Möglichkeit vorsieht.

b) Der Gast ist im Rahmen solcher Vereinbarungen zu wahrheitsgemäßenAngaben über Art und Größe verpflichtet.

c) Verstöße hiergegen können den Gastgeber zu außerordentlichenKündigung des Gastaufnahmevertrag berechtigen.

d) Eine unangekündigte Mitführung von Haustieren oder unkorrekteAngaben zu Art und Größe berechtigen den Gastgeberzur Verweigerung des Bezugs der Unterkunft, zur Kündigungdes Gastaufnahmevertrags und zur Berechnung vonRücktrittskosten nach Ziff. 7 dieser Bedingungen.

9. Haftungsbeschränkung

9.1 Die Haftung des Gastgebers aus dem Gastaufnahmevertragnach § 536a BGB für Schäden, die nicht aus der Verletzungdes Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren,ist ausgeschlossen, soweit sie nicht auf einer vorsätzlichen odergrob fahrlässigen Pflichtverletzung des Gastgebers oder einesgesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Gastgebersberuhen.

9.2 Die Gastwirtshaftung des Gastgebers für eingebrachte Sachengemäß §§ 701 ff. BGB bleibt durch diese Regelung unberührt.

9.3 Der Gastgeber haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhangmit Leistungen, die während des Aufenthalts für denGast/Auftraggeber erkennbar als Fremdleistungen lediglichvermittelt werden (z.B. Sportveranstaltungen, Theaterbesuche,Ausstellungen usw.). Entsprechendes gilt für Fremdleistungen,die bereits zusammen mit der Buchung der Unterkunft vermitteltwerden, soweit diese in der Ausschreibung, bzw. der Buchungsbestätigungausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnetsind.

10. Verjährung

10.1 Vertragliche Ansprüche des Gastes/Auftraggebers gegenüberdem Gastgeber aus dem Gastaufnahmevertrag oder der Monschauer Land Touristik e.V. aus dem Vermittlungsvertrag aus derVerletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit einschließlichvertraglicher Ansprüche auf Schmerzensgeld, dieauf deren fahrlässiger Pflichtverletzung oder einer vorsätzlichenoder fahrlässigen Pflichtverletzung ihrer gesetzlichenVertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, verjähren in dreiJahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstigerSchäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung desGastgebers, bzw. desMonschauer Land Touristik e.V. oder auf einervorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von derengesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

10.2 Alle übrigen vertraglichen Ansprüche verjähren in einem Jahr.

10.3 Die Verjährung nach den vorstehenden Bestimmungen beginntjeweils mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstandenist und der Gast/Auftraggeber von Umständen, die denAnspruch begründen und dem Gastgeber, bzw. demMonschauer Land Touristik e.V. als Schuldner Kenntnis erlangt oder ohne grobeFahrlässigkeit erlangen müsste. Fällt der letzte Tag der Frist aufeinen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkanntenallgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelleeines solchen Tages der nächste Werktag.

10.4 Schweben zwischen dem Gast und dem Gastgeber, bzw. demMonschauer Land Touristik e.V. Verhandlungen über geltend gemachteAnsprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, soist die Verjährung gehemmt bis der Gast oder der Gastgeber,bzw. derMonschauer Land Touristik e.V. die Fortsetzung der Verhandlungenverweigert. Die vorbezeichnete Verjährungsfrist voneinem Jahr tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmungein.

11. Rechtswahl und Gerichtsstand

11.1 Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Gast, bzw. dem Auftraggeberund dem Gastgeber, bzw. demMonschauer Land Touristik e.V. findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Entsprechendesgilt für das sonstige Rechtsverhältnis.

11.2 Soweit bei zulässigen Klagen des Gastes, bzw. des Auftraggebers

gegen den Gastgeber oder denMonschauer Land Touristik e.V. imAusland für deren Haftung dem Grunde nach nicht deutschesRecht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesonderehinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchendes Gastes Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

11.3 Der Gast, bzw. der Auftraggeber, kann den Gastgeber, bzw. denMonschauer Land Touristik e.V.   nur an dessen Sitz verklagen.

11.4 Für Klagen des Gastgeber, bzw. desMonschauer Land Touristik e.V. gegen den Gast, bzw. den Auftraggeber ist der Wohnsitz desKunden maßgebend. Für Klagen gegen Gäste, bzw. Auftraggeber,die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oderprivaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohn-/Geschäftssitzoder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oderderen Wohn-/Geschäftssitz oder gewöhnlicher Aufenthalt imZeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstandder Sitz des Gastgebers vereinbart.

11.5 Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, wenn und insoweitauf den Vertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungender Europäischen Union oder andere internationaleBestimmungen anwendbar sind.© urheberrechtlich geschützt; RA Noll, Stuttgart 2012-2016

Vermittelnde Stelle ist:

Monschauer Land Touristik e.V.

Geschäftsführerin: Margareta Ritter

Telefon: +49 (0) 2473 937714

Fax: +49 (0) 2473937720

Seeufer 3, 52152 Simmerath

info@eifel-tipp.de

Weitere Vermittlungen durch alle Touristeninformationen vor Ort.

 

Die nachfolgenden Reisebedingungen gelten für Pauschalangebote, welche der Monschauer Land Touristik e.V. auf den Seiten 8,10,15, 20,32, 33 und 39 anbietet!


FÜR BUCHUNGEN GÜLTIG BIS EINSCHLIESSLICH 30.06.2018:
Sehr geehrter Gast,
wir bitten Sie um aufmerksame Lektüre der nachfolgenden Reisebedingungen für Pauschalangebote. Diese Reisebedingungen werden, soweit wirksam einbezogen, Bestandteil des Reisevertrages, den Sie - nachstehend „Reisender“ oder „Kunde“ - mit dem Monschauer Land Touristik e.V., nachstehend „MLT“ abgekürzt, als Reiseveranstalter vor dem 01.07.2018 abschließen. Diese Reisebedingungen gelten ausschließlich für die Pauschalangebote der MLT. Sie gelten nicht für die Vermittlung fremder Leistungen (wie z. B. Gästeführungen und Eintrittskarten) und nicht für Verträge über Unterkunftsleistungen, bzw. deren Vermittlung.
1. Vertragsschluss
1.1 Mit der Buchung (Reiseanmeldung), die mündlich, telefonisch, schriftlich, per Fax, per E-Mail erfolgen kann, bietet der Kunde dem MLT den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage seines Angebots sind die Reisebeschreibung, diese Reisebedingungen und alle ergänzenden Informationen in der Buchungsgrundlage (Katalog, Gastgeberverzeichnis, Internet), soweit diesem dem Kunden vorliegen. Für Online-Buchungen gilt ausschließlich Ziff. 1.3.
1.2 Der Reisevertrag kommt mit der Buchungsbestätigung des MLT an den Kunden zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss erhält der Kunde die schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung übermittelt. Eine schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung kann unterbleiben, wenn die Buchung des Kunden kürzer als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt.
1.3 Weicht die Buchungsbestätigung des MLT von der Buchung des Kunden ab, so liegt ein neues Angebot des MLT vor, an welches dieser 7 Tage ab dem Datum der Buchungsbestätigung gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses geänderten Angebots zu Stande, soweit der Kunde die Annahme dieses Angebots durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt. Entsprechendes gilt, wenn der MLT dem Kunden ein schriftliches Angebot für eine Pauschale unterbreitet hat.
2. Leistungen, Leistungsänderungen
2.1 Die von dem MLT geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit der dieser zugrundeliegenden Ausschreibung des jeweiligen Pauschalangebots und nach Maßgabe sämtlicher, in der Buchungsgrundlage enthaltenen Hinweise und Erläuterungen.
2.2 Reisevermittler und Leistungsträger, insbesondere Unterkunftsbetriebe, sind von dem MLT nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung hinausgehen oder im Widerspruch dazustehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.
2.3 Angaben in Hotelführern, Prospekten und ähnlichen Verzeichnissen, insbesondere auch in Hausprospekten der Unterkunftsgastgeber, die nicht vom MLT herausgegeben werden, sind für den MLT und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Gast zum Inhalt der Leistungspflicht des Gastgebers gemacht wurden.
3. Zahlung des Reisepreises
3.1 Mit Vertragsschluss erhalten Sie eine Buchungsbestätigung.
3.2 Zur Zahlung des Reisepreises erhalten Sie eine Rechnung und einen Sicherungsschein. Die Zahlung ist 4 Wochen vor Reisebeginn fällig, falls im Einzelfall kein anderer Zahlungstermin vereinbart ist, der Sicherungsschein übergeben ist und soweit feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 8. dieser Bedingungen genannten Gründen abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 4 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort zahlungsfällig.
3.3 Abweichend von der Regelung in Ziffer 3.1 und 3.2 entfällt die Verpflichtung zur Übergabe eines Sicherungsscheins, a) falls die Pauschalreise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 € pro Person nicht übersteigt,
b) falls die vertraglichen Leistungen keine Beförderung von und zum Urlaubsort beinhalten und vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, dass der gesamte Reisepreis erst nach Reiseende vor Ort zu bezahlen ist.
3.4 Soweit kein vertragliches oder gesetzliches Rücktrittsrecht des Kunden besteht und der MLT zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, gilt:
a) Leistet der Reisegast die Zahlung bei Vorliegen der Fälligkeitsvoraussetzungen nicht oder nicht vollständig zu den vereinbarten Terminen, so ist der MLT berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und den Reisegast mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 4 dieser Bedingungen zu belasten.
b) Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch des Kunden auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen bzw. Übergabe der Reiseunterlagen.
4. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung
4.1 Der Kunde kann bis Reisebeginn jederzeit von der Reise zurücktreten. Es wird empfohlen, den Rücktritt zur Vermeidung von Missverständnissen schriftlich zu erklären. Stichtag ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei der MLT.
4.2 In jedem Fall des Rücktritts durch den Reiseteilnehmer stehen dem MLT Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und die Aufwendungen des MLT wie folgt zu, wobei gewöhnlich ersparte Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung von Reiseleistungen berücksichtigt sind:
bis zum 31. Tag vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises
vom 30. bis zum 21. Tag vor Reisebeginn 20 % des Reisepreises
vom 20. bis zum 12. Tag vor Reisebeginn 30 % des Reisepreises
vom 11. bis zum 03. Tag vor Reisebeginn 70 % des Reisepreises
ab dem 3. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtanreise 90 % des Reisepreises
4.3 Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen.
4.4 Dem Kunden bleibt es vorbehalten, dem MLT nachzuweisen, dass ihm keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind, als die vorstehend festgelegten Pauschalen. In diesem Fall ist der Kunde nur zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet.
4.5 Der MLT behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit der MLT nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Macht der MLT einen solchen Anspruch geltend, so ist der MLT verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
4.6 Werden auf Wunsch des Kunden nach Vertragsschluss Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft, der Verpflegungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchungen) vorgenommen, so kann der MLT, ohne dass ein Rechtsanspruch des Kunden auf die Vornahme der Umbuchung besteht und nur, soweit dies überhaupt möglich ist, bis zum 32. Tag vor Reisebeginn ein Umbuchungsentgelt von € 26,- erheben. Spätere Umbuchungen sind nur mit Rücktritt vom Reisevertrag und Neubuchung entsprechend den vorstehenden Rücktrittsbedingungen möglich. Dies gilt nicht für Umbuchungs-wünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen.
5. Obliegenheiten des Reisenden, (Mängelanzeige, Kündigung, Ausschlussfrist)
5.1 Der Reisende ist verpflichtet, eventuell auftretende Mängel unverzüglich der MLT anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt. Eine Mängelanzeige gegenüber dem Leistungsträger, insbesondere dem Unterkunftsbetrieb ist nicht ausreichend.
5.2 Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt oder ist dem Reisenden die Durchführung der Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, dem MLT erkennbaren Grund nicht zuzumuten, so kann der Reisende den Reisevertrag nach den gesetzlichen Bestimmungen (§ 651e BGB) kündigen. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn der MLT, bzw. seine Beauftragten eine ihnen vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom MLT oder seinen Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.
5.3 Der Reisende hat Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen innerhalb eines Monates nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum gegenüber dermMLT unter der nachfolgend angegebenen Anschrift geltend zu machen. Eine fristwahrende Anmeldung kann nicht bei den Leistungsträgern, insbesondere nicht gegenüber dem Unterkunftsbetrieb erfolgen. Eine schriftliche Geltendmachung wird dringend empfohlen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die fristgerechte Geltendmachung von Ansprüchen unverschuldet unterbleibt.
6. Besondere Obliegenheiten des Reisenden bei Pauschalen mit ärztlichen Leistungen, Kurbehandlungen, Wellness-Angeboten
6.1 Bei Pauschalen, welche ärztliche Leistungen, Kurbehandlungen, Wellnessangebote oder vergleichbare Leistungen beinhalten, obliegt es dem Reisenden sich vor der Buchung, vor Reiseantritt und vor Inanspruchnahme der Leistungen zu informieren, ob die entsprechende Behandlung oder Leistungen für ihn unter Berücksichtigung seiner persönlichen gesundheitlichen Disposition, insbesondere eventuell bereits bestehender Beschwerden oder Krankheiten geeignet sind.
6.2 Der MLT schuldet diesbezüglich ohne ausdrückliche Vereinbarung keine besondere, insbesondere auf den jeweiligen Reisenden abgestimmte, medizinische Aufklärung oder Belehrung über Folgen, Risiken und Nebenwirkungen solcher Leistungen
6.3 Die vorstehenden Bestimmungen gelten unabhängig davon, ob der MLT nur Vermittler solcher Leistungen ist oder ob diese Bestandteil der Reiseleistungen sind.
7. Haftung
7.1 Die vertragliche Haftung des MLT für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt
oder der MLT für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
7.2 Der MLT haftet nicht für Angaben und Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die nicht vertraglich vereinbarte Hauptleistungen sind und nicht Bestandteil des Pauschalangebots der MLT sind und für den Kunden erkennbar und in der Reiseausschreibung oder der Buchungsbestätigung als Fremdleistung bezeichnet sind, oder während des Aufenthalts als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Kur- und Wellnessleistungen, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Ausflüge usw.)
7.3 Soweit Leistungen wie ärztliche Leistungen, Therapieleistungen, Massagen oder sonstige Heilanwendungen oder Dienstleistungen nicht Bestandteil des Pauschalangebots der MLT sind und von dieser zusätzlich zur gebuchten Pauschale nach Ziff. 7.2 lediglich vermittelt werden, haftet der MLT nicht für Leistungserbringung sowie Personen- oder Sachschäden. Soweit solche Leistungen Bestandteil der Reiseleistungen sind, haftet der MLT nicht für einen Heil- oder Kurerfolg.
8. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen, nicht vom MLT zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Rückerstattung. Der MLT wird sich jedoch, soweit es sich nicht um ganz geringfügige Beträge handelt, beim Leistungsträger um eine Rückerstattung bemühen und entsprechende Beträge an den Kunden zurückbezahlen, sobald und soweit sie von den einzelnen
Leistungsträgern tatsächlich an den MLT zurückerstattet worden sind.
9. Verjährung
9.1 Vertragliche Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit einschließlich vertraglicher Ansprüche auf Schmerzensgeld, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung der MLT oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der MLT beruhen, verjähren in 2 Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des MLT oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des MLT beruhen.
9.2 Alle übrigen vertraglichen Ansprüche nach den § 651c bis f BGB verjähren in 1 Jahr.
9.3 Die Verjährung nach Ziffer 10.1 und 10.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag folgt, an dem die Reise nach den vertraglichen Vereinbarungen enden sollte. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag
9.4 Schweben zwischen dem Reisenden und dem MLT Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der MLT die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
10. Hinweise zur Einrichtungen der alternativen Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandvereinbarung
10.1 Der MLT weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass bei Veröffentlichung dieser Reisebedingungen eine Teilnahme für den MLT an der Verbraucherstreitbeilegung nicht verpflichtend ist und der MLT nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung für den MLT verpflichtend würde, informiert der MLT die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. Der MLT weist für alle Verträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.
10.2 Für Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und der MLT die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Reisende können den MLT ausschließlich an ihrem Sitz verklagen.
10.3 Für Klagen des MLT gegen Reisende bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des MLT vereinbart.
Die nachfolgenden Reisebedingungen gelten für Pauschalangebote, welche der Monschauer Land Touristik e.V. auf den Seiten 8,10,15, 20,32, 33 und 39 anbietet!


FÜR BUCHUNGEN GÜLTIG AB 01.07.2018:
Diese Reisebedingungen werden, soweit wirksam einbezogen, Bestandteil des Reisevertrages, den Sie - nachstehend „Reisender“ oder „Kunde“ – mit dem Monschauer Land Touristik e.V., nachstehend „MLT“ abgekürzt, als Reiseveranstalter nach dem 30.06.2018 abschließen. Diese Reisebedingungen gelten ausschließlich für die Pauschalangebote der MLT. Sie gelten nicht für die Vermittlung fremder Leistungen (wie z. B. Gästeführungen und Eintrittskarten) und nicht für Verträge über Unterkunftsleistungen, bzw. deren Vermittlung. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a - y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252 des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus:
1. Vertragsschluss 1.1 Mit der Buchung (Reiseanmeldung), die mündlich, telefonisch, schriftlich, per Fax, per E-Mail erfolgen kann, bietet der Kunde der MLT den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage seines Angebots sind die Reisebeschreibung, diese Reisebedingungen und alle ergänzenden Informationen in der Buchungsgrundlage (Katalog, Gastgeberverzeichnis, Internet), soweit diesem dem Kunden vorliegen. 1.2 Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der Reisebestätigung (Annahmeerklärung) durch den Reiseveranstalter zustande. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Reiseveranstalter dem Kunden eine der den gesetzlichen Vorgaben zu deren Inhalt entsprechenden Reisebestätigung auf einem dauerhaften Datenträger (welcher es dem Kunden ermöglicht, die Erklärung unverändert so aufzubewahren oder zu speichern, dass sie ihm in einem angemessenen Zeitraums zugänglich ist, z.B. auf Papier oder per Email), übermitteln, sofern der Reisende nicht Anspruch auf eine Reisebestätigung in Papierform nach Art. 250 § 6 Abs. (1) Satz 2 EGBGB hat, weil der Vertragsschluss in gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit beider Parteien oder außerhalb von Geschäftsräumen erfolgte. 1.3 Weicht die Buchungsbestätigung des MLT von der Buchung des Kunden ab, so liegt ein neues Angebot des MLT vor, an welches dieser 7 Tage ab dem Datum der Buchungsbestätigung gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses geänderten Angebots zu Stande, soweit der Kunde die Annahme dieses Angebots durch ausdrückliche Erklärung, Zahlung des Reisepreises erklärt. Entsprechendes gilt, wenn der MLT dem Kunden ein Angebot in Textform für eine Pauschale unterbreitet hat. 1.4 Die von der MLT gegebenen vorvertraglichen Informationen über wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen, den Reisepreis und alle zusätzlichen Kosten, die Zahlungsmodalitäten, die Mindestteilnehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Artikel 250 § 3 Nummer 1, 3 bis 5 und 7 EGBGB) werden nur dann nicht Bestandteil des Pauschalreisevertrages, sofern dies zwischen den Parteien ausdrücklich vereinbart ist. 1.5 Der MLT weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Telemedien und Onlinedienste) abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 8). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reise-leistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht.
2. Leistungen 2.1 Die vom MLT geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit der dieser zugrundeliegenden Ausschreibung des jeweiligen Pauschalangebots und nach Maßgabe sämtlicher, in der Buchungsgrundlage enthaltenen Hinweise und Erläuterungen. 2.2 Reisevermittler und Leistungsträger, insbesondere Unterkunftsbetriebe, sind von der MLT nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung hinausgehen oder im Widerspruch dazustehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern. 2.3 Angaben in Hotelführern, Prospekten und ähnlichen Verzeichnissen, insbesondere auch in Hausprospekten der Unterkunftsgastgeber, die nicht vom MLT herausgegeben werden, sind für den MLT und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Gast zum Inhalt der Leistungspflicht des Gastgebers gemacht wurden.
3. Zahlung des Reisepreises 3.1 Reiseveranstalter und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag besteht und dem Kunden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde. Nach Vertragsschluss erhalten Sie eine Buchungsbestätigung.
3.2 Zur Zahlung des Reisepreises erhalten Sie eine Rechnung mit einem Sicherungsschein. Die Zahlung ist 4 Wochen vor Reisebeginn fällig, falls im Einzelfall kein anderer Zahlungstermin vereinbart ist, der Sicherungsschein übergeben ist und soweit feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 8. dieser Bedingungen genannten Gründen abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 4 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reise-preis sofort zahlungsfällig. 3.3 Abweichend von der Regelung in Ziffer 3.1 und 3.2 entfällt die Verpflichtung zur Übergabe eines Sicherungsscheins, falls die vertraglichen Leistungen keine Beförderung von und zum Urlaubsort beinhalten und vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, dass der gesamte Reisepreis erst nach Reiseende vor Ort (Beendigung der Pauschalreise) zu bezahlen ist. 3.4 Soweit kein vertragliches oder gesetzliches Rücktrittsrecht des Kunden besteht und der MLT zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, gilt: a) Leistet der Reisegast die Zahlung bei Vorliegen der Fälligkeitsvoraussetzungen nicht oder nicht vollständig zum vereinbarten Termin, so ist der MLT berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und den Reisegast mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 4 dieser Bedingungen zu belasten. b) Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch des Kunden auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen bzw. Übergabe der Reiseunterlagen.
4. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung 4.1 Der Kunde kann bis Reisebeginn jederzeit von der Reise zurücktreten. Es wird empfohlen, den Rücktritt zur Vermeidung von Missverständnissen in Textform zu erklären. Stichtag ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim MLT oder beim Reisevermittler. 4.2 Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der MLT den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der MLT eine angemessene Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht vom MLT zu vertreten ist oder am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen; Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle vom MLT unterliegen, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
4.3 Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der vom MLT ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was der MLT durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt, welche auf Verlangen des Kunden durch den Reiseveranstalter zu begründen ist. Der Reiseveranstalter hat die nachfolgenden Entschädigungspauschalen unter Berücksichtigung des Zeitraums zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn sowie unter Berücksichtigung der erwarteten Ersparnis von Aufwendungen und des erwarteten Erwerbs durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen festgelegt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt mit der jeweiligen Stornostaffel berechnet: bis zum 31. Tag vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises
vom 30. bis zum 21. Tag vor Reisebeginn 20 % des Reisepreises
vom 20. bis zum 12. Tag vor Reisebeginn 30 % des Reisepreises
vom 11. bis zum 03. Tag vor Reisebeginn 70 % des Reisepreises
ab dem 3. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtanreise 90 % des Reisepreises
4.4 Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen. 4.5 Dem Kunden bleibt es vorbehalten, dem MLT nachzuweisen, dass ihr keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind, als die vorstehend festgelegten Pauschalen. In diesem Fall ist der Kunde nur zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet. 4.6 Der MLT behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit der MLT nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Macht der MLT einen solchen Anspruch geltend, so ist der MLT verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen. 4.7 Werden auf Wunsch des Kunden nach Vertragsschluss Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft, der Verpflegungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchungen) vorgenommen, so kann der MLT, ohne dass ein Rechtsanspruch des Kunden auf die Vornahme der Umbuchung besteht und nur, soweit dies überhaupt möglich ist, bis zum 32. Tag vor Reisebeginn ein Umbuchungsentgelt von € 26,- erheben. Spätere Umbuchungen sind nur mit Rücktritt vom Reisevertrag und Neubuchung entsprechend den vorstehenden Rücktrittsbedingungen möglich. Dies gilt nicht für Umbuchungs-wünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen. 4.8 Ist der MLT infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet, hat der MLT unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung zu leisten. 4.9 Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 e BGB vom MLT durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn sie dem MLT 7 Tage vor Reisebeginn zugeht.
5. Obliegenheiten des Reisenden, (Mängelanzeige, Kündigung) 5.1 Der Reisende ist verpflichtet, eventuell auftretende Mängel unverzüglich dem MLT anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt. Der Reisende kann jedoch die Mängelanzeige auch seinem Reisevermittler, über den er die Reise gebucht hat, zur Kenntnis bringen. Eine Mängelanzeige gegenüber dem Leistungsträger, insbesondere dem Unterkunftsbetrieb ist nicht ausreichend. 5.2 Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt oder ist dem Reisenden die Durchführung der Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, dem MLT erkennbaren Grund nicht zuzumuten, so kann der Reisende den Reisevertrag nach den gesetzlichen Bestimmungen (§
651l BGB) kündigen. Will ein Kunde/Reisender den Pauschalreisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651i Abs. (2) BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen, hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhilfe vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist. 5.3 Der Reisende hat Ansprüche nach den § 651i Abs. (3) Nr. 2, 4-7 BGB wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen gegenüber dem MLT unter der nachfolgend angegebenen Anschrift geltend zu machen. Die Geltendmachung kann auch über den Reisevermittler erfolgen, wenn die Reise über diesen Reisevermittler gebucht war. Eine Geltendmachung in Textform wird dringend empfohlen.
6. Besondere Obliegenheiten des Reisenden bei Pauschalen mit ärztlichen Leistungen, Kurbehandlungen, Wellness-Angeboten 6.1 Bei Pauschalen, welche ärztliche Leistungen, Kurbehandlungen, Wellnessangebote oder vergleichbare Leistungen beinhalten, obliegt es dem Reisenden sich vor der Buchung, vor Reiseantritt und vor Inanspruchnahme der Leistungen zu informieren, ob die entsprechende Behandlung oder Leistungen für ihn unter Berücksichtigung seiner persönlichen gesundheitlichen Disposition, insbesondere eventuell bereits bestehender Beschwerden oder Krankheiten geeignet sind. 6.2 Der MLT schuldet diesbezüglich ohne ausdrückliche Vereinbarung keine besondere, insbesondere auf den jeweiligen Reisenden abgestimmte, medizinische Aufklärung oder Belehrung über Folgen, Risiken und Nebenwirkungen solcher Leistungen 6.3 Die vorstehenden Bestimmungen gelten unabhängig davon, ob der MLT nur Vermittler solcher Leistungen ist oder ob dieser Bestandteil der Reiseleistungen sind.
7. Haftung 7.1 Die vertragliche Haftung vom MLT für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, und die nicht schuldhaft herbeigeführt wurden, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, 7.2 Der MLT haftet nicht für Angaben und Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die nicht vertraglich vereinbarte Hauptleistungen sind und nicht Bestandteil des Pauschalangebots des MLT sind und für den Kunden erkennbar und in der Reiseausschreibung oder der Buchungsbestätigung und unter Angabe der Identität und Anschrift des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistung bezeichnet sind, oder während des Aufenthalts als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Kur- und Wellnessleistungen, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Ausflüge usw.). Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y BGB bleiben hierdurch unberührt. 7.3 Soweit Leistungen wie ärztliche Leistungen, Therapieleistungen, Massagen oder sonstige Heilanwendungen oder Dienstleistungen nicht Bestandteil des Pauschalangebots des MLT sind und von dieser zusätzlich zur gebuchten Pauschale nach Ziff. 7.2 lediglich vermittelt werden, haftet der MLT nicht für Leistungserbringung sowie Personen- oder Sachschäden. Soweit solche Leistungen Bestandteil der Reiseleistungen sind, haftet der MLT nicht für einen Heil- oder Kurerfolg. Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y BGB bleiben hierdurch unberührt. 8. Nicht in Anspruch genommene Leistungen Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen zu deren vertragsgemäßer Erbringung der MLT bereit und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Gründen, die dem Reisenden zuzurechnen sind, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Rückerstattung. Der MLT wird sich jedoch, soweit es sich nicht um ganz geringfügige Beträge handelt, beim Leistungsträger um eine Rückerstattung bemühen und entsprechende Beträge an den Kunden zurückbezahlen, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an den MLT zurückerstattet worden sind.
9. Hinweise zur Einrichtungen der alternativen Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandvereinbarung 9.1 Der MLT weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass der MLT nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung für den MLT verpflichtend würde, informiert der MLT die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. Der MLT weist für alle Verträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin. 9.2 Für Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und dem MLT die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Reisende können den MLT ausschließlich an seinem Sitz verklagen. 9.3 Für Klagen des MLT gegen Reisende bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des MLT vereinbart.
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Vermittelnde Stelle ist: Monschauer Land Touristik e.V. vertreten durch: Margareta Ritter Telefon: +49 (0) 2473 93 77 0 Fax: +49 (0) 2473 93 77 20 E-Mail: info@monschauerland.de Internet: www.monschauerland.de